TANJA VALÉRIEN - GESPRÄCHE ÜBER WANDLUNG donna Kooperation

TANJA VALÉRIEN - GESPRÄCHE ÜBER WANDLUNG donna Kooperation

#98 ANJANA GILL, Bestseller-Autorin und Glücksexpertin, Jahrgang 1964

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Tanja Valérien spricht in ihrer 98. Podcastfolge mit der Bestseller-Autorin und Glücksexpertin ANJANA GILL, Jahrgang 1964, auf ihrer Durchreise in München, wo sie sie auch fotografiert hat, über die Kraft der Gedanken…das Glückshandwerk…Selbstverwirklichung, Selbstverwirklichung, Enge und Freiheit...die weisen Worte ihres indischen Vaters, mit dem sie sich eng verbunden fühlte….die philosophischen Gespräche mit ihm…seine indische Kultur und Spiritualität ...ihr erstes Lebensjahr in Indien und warum sie die Heimat Bonn bis heute nie verlassen wollte...Dankbarkeit...die ganzheitliche Betrachtung des Menschen...das erfolgreiche Blusenlabel GILLIO, welches ihr Vater gegründet hatte und zu Anfang aus der Garage heraus betrieb…die Kindheit in einer sehr fokussierten und fleißigen Unternehmerfamilie, wo auch ihre deutsche Mutter eifrig mitarbeitete…die viel zu große Verantwortung für ihre zwei jüngeren Schwestern…Überforderung und Disziplin…das strenge Klostergymnasium…der geplatzte Traum, Philosophie zu studieren und Pfarrerin zu werden…das abgebrochene Studium der Volkswirtschaft und das weiterführende an der Textilfachschule in Nagold…Erwartungsdruck..die Eröffnung eines eigenen Modegeschäftes mit nur 22 Jahren…Hochzeit mit 24…Schwangerschaft und Mutterschaft als Unternehmerin...das Lebensglück, zwei Töchter zu haben...Zerrissenheit…das sich verbiegen…die Träume der Eltern zu leben…die Affäre ihres Mannes…Betrug, Liebesentzug und das schmerzvolle Verlassenwerden…Vergebung und Neuanfang…das göttliche Geschenk, sich bei der Scheidung in ihren Anwalt verliebt zu haben, mit dem sie nun seit 30 Jahren glücklich verheiratet ist...eine funktionierende Patchwork-Familie…berufliche Belastung, Selbstlüge und die späte Erkenntnis, das Geschäft nach 14 erfolgreichen Jahren loslassen zu müssen, um endlich ihre große Leidenschaft zu leben...Selbstbestimmtheit und der Beginn der eigenen Wahrhaftigkeit...Mut, Risiko, Konsequenzen und Zuversicht…die Erfüllung im Schreiben….ihr erstes Buch „Wie Wünsche wahr werden“ und die schwere Suche nach einem Verlag…Absagen, Ablehnung, Zweifel, Beharrlichkeit und Durchhalten…die wundervolle, jahrelange Zusammenarbeit mit dem SMARAGD-Verlag, der an ihr Talent glaubte...den großen Erfolg ihrer insgesamt 22 Lebenshilfe-Ratgeber und Erzählungen, die es alle auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft haben...das Buch „Ich bring dir das Glück - Vom kleinen Elefanten und seinen Glücksgeheimnissen“, welches u.a. ins Chinesische übersetzt wurde...die heutige vertrauensvolle und inspirierende Zusammenarbeit mit dem HEINE-Verlag…warum es ihr so leicht fällt, jedes Jahr mindestens ein neues Buch zu schreiben..ihr Talent, immer den Nerv der Leser zu treffen und das feine Gespür für deren Sehnsüchte…die schlimmste Zeit ihres Lebens, als ihr Vater an einer Autobahnraststätte bei einem Herzinfarkt starb...warum das Glücklichsein ein Stehaufmännchen ist…Dankbarkeit...die Entdeckung seiner selbst...das bereichernde Reisen in ferne Länder…ihren Einsatz für das Fach "Mentale Gesundheit“, welches es unbedingt in den Schulen geben müsste…den "Danke-Stein" als wichtiges Ritual in der Familie und den Fokus auf die glücklichen Momente…Schönheit, Demut und die Liebe zu ihren Enkeln...ihre Erzählung "Anna und der Zauber des Neuanfangs“, welche im Oktober 2026 erscheint…die Arbeit als Glücksberaterin, für die man sie über ihre Webseite buchen kann und den großen Traum, dass ihr Buch "Das kleine Hotel, wo Wünsche wahr werden“ eines Tages verfilmt wird.

#96 STEFANIE SPEERMANN, Künstlerin, Kuratorin und Eventveranstalterin, Jahrgang 1979

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Tanja Valérien spricht in ihrer 96. Podcastfolge mit der Künstlerin, Kuratorin und Eventveranstalterin STEFANIE SPEERMANN, Jahrgang 1979, in ihrem Zuhause VILLA RIEDWIES in Murnau, wo sie sie vor einem ihrer Bilder auch fotografiert hat, über den Mut, die Romantik und Fantasie ihrer Eltern, die 2002 die völlig verwahrloste, denkmalgeschützte Villa Riedwies auf einem großen Anwesen mit Wald gekauft und zum Teil eigenhändig mit ihr renoviert haben, welche der berühmte Architekt Emanuel von Seidel 1903 für eine Brauereifamilie gebaut hatte…die Liebe zu ihren Pferden, Ziegen, Zebus, Schafen und dem Polospiel…die Fügung, in einer Musikerfamilie aufgewachsen zu sein (die Eltern waren Konzertmusiker, spielten Cello und Geige im erfolgreichen Bartholdy-Quartett und hatten später jeweils eine Professur in Karlsruhe und Würzburg) und heute in zweiter Ehe mit dem renommierten Bratschisten Andreas Willwohl verheiratet zu sein…Verbindung, Zusammenhalt, Verständnis…die Entbehrungen und Sehnsüchte, wenn ihre Eltern immer wieder auf Tournee waren...warum die magische Welt des Zirkus ihr Trost spendete und sie heute ein Zirkuszelt besitzt, welches direkt neben ihrem Haus steht…das schmerzhafte Erkennen der Zerbrechlichkeit des immer so starken Vaters, der eines Tages an einer Erschöpfungsdepression erkrankte…die erkenntnisreiche Zeit, als sie ihn zu einer Konzertreise auf der MS Europa im Pazifik begleitete…das Erwachen der Leidenschaft zur Kunst in Nizza...ihr sechsjähriges Studium an der Akademie der Künste in München…Schaffensprozess, Ausdruck, andere Sichtweisen, Toleranz, Selbstzweifel, Überzeugung, Inspiration, Neugier und Vollkommenheit…warum sie ihre erste Hochzeit nur 2 Stunden vor der Trauung absagte, diesen Mann dann doch einige Jahre später heiratete und mit ihm zwei Töchter bekommen hat…den Wunsch ihres ersten Mannes, nach Uruguay auf eine Farm auszuwandern...den Kompromiss zwischen der Dominikanischen Republik und Deutschland zu pendeln…den Spagat zwischen den Welten…Risiko, Anpassung, Hingabe, Selbstaufgabe, Dramen, Umbruch,…der Verkauf der Villa Riedwies und der kurze Versuch eines neuen Lebens mit Familie und Eltern in Südfrankreich zur Rettung der Ehe…Aufgeben, Loslassen, Trennung und die Darmkrebs-Diagnose des Vaters…Trauma, Kraft und Zuversicht…die Rückabwicklung des Verkaufs der Villa Riedwies und der erneute Einzug….Scheidung, Heimat, Erdung, Selbstfindung, Glück…die Vision und Realisation einer eigenen Kulturstätte mit der Eventserie LICHTWENDE u. a. mit Musik, Kunst, Licht- und Pferdeshow sowie Hauskonzerten…ihre großen Pegasus-Skulpturen aus Stahl und Draht und warum ihr gerade diese so viel bedeuten…Mythen, Phantasien und Glaube...den Wert eines Kunstwerks und dessen Preisgestaltung…Galeristen, Einfluss und Netzwerk…die Kunstwelt und die gefährliche Sehnsucht nach Erfolg...die Fehldiagnose Blutkrebs, die ihr den Boden unter den Füßen weggezogen hat…der Tod des Vaters…Rollenwechsel…die Mutter, die schon sehr lange mit ihr lebt…das Talent der Töchter…Liebe, Künstlerpaare, Karriere, Konkurrenz, Fleiß und Träume.

#95 ELIANE FERNANDES, Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts-und Umweltaktivistin, Jahrgang 1971

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Tanja Valérien spricht in ihrer 95. Podcastfolge mit der Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin ELIANE FERNANDES FERREIRA in ihrem Zuhause in Hamburg, wo sie sie anschließend in dem Hörsaal der Universität ihres Studiums fotografiert hat, über ihr Leben zwischen Deutschland und dem Amazonas...ihre Heimat Brasilien und ihre Mission, zu helfen…das gefährliche Leben als Aktivistin für das Amazonasgebiet und die Rechte ihrer indigenen Völker, wo sie seit 22 Jahren mindestens 6 Monate pro Jahr lebt und sich dort im YORENKA TASORENTSI INSTITUTE für Umweltbildung als Kulturanthropologin der Universität Bremen engagiert…die Wichtigkeit der Spendengelder…Feldforschungen...den Stamm der Asháninka, der in den vielen Jahren wie eine weitere Familie für sie geworden ist …Bedrohung, Mut, Angst um ihr Leben, Interessenkonflikte und der Kampf gegen illegale Abholzungen und die Drogenmafia...die enge Verbindung zu Benki Piyãko, dem Führer der Asháninka…Vertrauen, Zuversicht, Respekt, Optimismus und Glaube…ihren Urgroßvater, ein Kautschuk-Baron im Amazonas Ende des 19. Jahrhunderts….ihren Dank an die "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GFBV), ohne die sie keine Unterstützung bei ihrem Kampf bekommen hätte....die lange Reise dorthin, welche 22 reine Flugstunden von ihrem Zuhause in Hamburg entfernt ist…warum kein Geld der Welt den Wert von Bäumen und Tieren aufwiegen kann...wie wir als Menschen mit unserem Konsum so viel bewegen können…den Mord an einem Journalisten und einem Indigenen-Experten…warum sie im Amazonas nie alleine unterwegs ist….das schlechte Gewissen ihrem Mann und ihren Kindern gegenüber…das schlimme Gefühl, immer wieder etwas in Hamburg zurückzulassen, was sie sehr liebt….die wunderbare Freundschaft mit dem renommierten und inzwischen verstorbenen Fotografen Sebastião Salgado, welche sie als ein Geschenk des Universums empfindet…sein Singen während des Fotografierens und sein perfekter Blick...ihre freie Kindheit und ihre Andersartigkeit...die Unruhen der 70er Jahre in der Diktaturzeit, die ihr Aufwachsen sehr geprägt haben, besonders weil ihr rebellischer Vater immer in Gefahr war…seine Untreue, welche ein normales Szenario war...den Schmerz, als er die Familie wegen einer jüngeren Frau verließ…die Stärke der Mutter in diesen schweren Zeiten...das Wirtschaftsstudium in São Paulo und warum sie Brasilien unbedingt verlassen wollte…das Auswandern nach Hamburg und dortige Studium in Ethnologie, Journalistik und Frühgeschichte…den Drang, die ganze Welt zu erforschen…die toxische Beziehung zu einem deutschen Geologen...das Jahr in Uganda, wo sie gesehen hat, was Armut und Gewalt wirklich heißt…das Glück, ihrem Mann, dem Hamburger Architekten Peter Becker, begegnet zu sein, mit dem sie inzwischen erwachsene Zwillingsmädchen hat, die das größte Geschenk ihres Lebens sind….Zerrissenheit zwischen den Welten...brasilianische Mütter…Integration...deutsche Mentalität…das langsame Sterben ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, die in Brasilien in einem Pflegeheim lebt und wie wichtig es ist, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn diese Krankheit belastet sie sehr (in Deutschland über den Verein DESIDERIA)…den Balanceakt zwischen der Familie in Hamburg, der Arbeit im Amazonas und der Mutter im Pflegeheim…der Abschied vom Vater und das Verzeihen.

#94 KATRIN GOLLAN, Unternehmerin, Influencerin und Floristin, Jahrgang 1972

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Tanja Valérien spricht in ihrer 94.Pocastfolge mit der Unternehmerin, Influencerin und Floristin KATRIN GOLLAN, Jahrgang 1972, in ihrem Zuhause in Lübeck, wo sie sie auch fotografiert hat, über das Verlassenwerden nach 28 Jahren glücklicher Beziehung, drei Kindern und einem gemeinsamen Unternehmen…Trauma, Zurückweisung, Kränkung, Liebesentzug, Ablehnung...der Fall ins Bodenlose - bis hin zur Klinik...Todessehnsucht, Selbstaufgabe, Selbstzerstörung…den langen, schweren Weg von ganz unten zurück ins Leben…Trauer, Tränen und Trotz...die Entscheidung, nicht liegen zu bleiben…Neuanfang, Lebensmut und den Glauben an sich selbst…die Ausbildung zur Floristin mit eigenem Laden…Geld, Fehler, Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und Selbstliebe…warum ein einziger Post auf Instagram sie über Nacht zu einer beliebten Influencerin mit dem Thema „Von der Trennung ins neue Leben" werden ließ und damit vielen Menschen Trost und Lebensmut schenkt…ihr neues Leben zwischen Paris und Lübeck…Therapie, Vertrauen, Hingabe...die Wichtigkeit, Hilfe anzunehmen...warum sie sich nie mehr über einen Mann definieren würde...die Kindheit in einem Kinderheim, da es ihren Eltern gehörte…Pflichtgefühl, Zorn und Ängste…die Mutter, die sich von ihrem Vater trennte, als sie 12 Jahre alt war und warum sie mit ihr über 40 Jahre keinen Kontakt wollte…Aussprache, Vergebung und Reue…das abgebrochene Jura-Studium…Sichtbarkeit, Träume und Visionen.

#93 ANDREA BURY, Sozialunternehmerin in Berlin und Marrakech, Markenberaterin und Sponsoring-Expertin, Jahrgang 1970

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Tanja Valérien spricht in der 93. Podcastfolge mit der Sozialunternehmerin in Berlin und Marrakech, Markenberaterin und Sponsoring-Expertin ANDREA BURY, Jahrgang 1970, in ihrem Zuhause in Berlin, wo sie sie auch fotografiert hat, über ihre schwäbischen Wurzeln…ihre nur 19 Jahre ältere Mutter…warum sie den Wunsch, Behindertenpädagogik zu studieren, nicht realisierte und dafür Business und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim wählte…den Nebenjob als Model…die spannenden Anfangsjahre des Sponsorings Mitte der 90er Jahre und wie sie darin eine Expertin wurde…die Pionierarbeit in Monaco für die ersten Laureus World Sports Awards, den „Oscar des Sports“…Hürden, Grenzen, Herausforderungen, Erfolg, Niederlagen, Zweifel...die Gründung ihrer eigenen Beratungsagentur Kaliope mit dem Schwerpunkt Sponsoring und Markenberatung für Kunden wie z.B. Deutsche Bank, O2, Dell und ratiopharm, für die sie Events und Partnerschaften mit der Formel 1, dem Bambi, Segeln, Golf, Pavarotti-Konzerten u.a. initiiert und betreut hat…das bedrückende Leben in Parallelwelten…wie eine Busfahrt in São Paulo zur Formel-1-Rennstrecke ihr Leben veränderte…Nachhaltigkeit, Hilfe, Mitgefühl...die große Liebe zu Marokko, wo sie ein Riad in der Medina renoviert hat und daraus das ungewöhnliche Boutiquehotel AnaYela – A Place of Inspiration geschaffen hat, einen Begegnungsort zwischen weit auseinanderliegenden Kulturen und Erfahrungswelten, um den Geist für ein Denken außerhalb der gewohnten Grenzen zu öffnen …die von ihr geführten kommenden Kulturreisen in ihrem Hotel in Marrakech im Mai und September 2026 (wofür es letzte Restplätze gibt)…Träume und Gespür...das Scheitern ihrer ersten Ehe…warum sie keine Kinder hat…Tagebücher, Tränen, Krise, Tiefpunkt, Zuversicht, Visionen...ihre leidenschaftliche Tätigkeit als Sozialunternehmerin, in der sie mit ihrer ABURY Foundation unterschiedlichste Projekte zur Stärkung der finanziellen Unabhängigkeit von marokkanischen Frauen vor Ort initiiert…ihr Kampf für mehr Wertschätzung und Gleichberechtigung…Spendengelder, Hingabe, Glaube…ihre Taschenkollektion ABURY, die sie von Frauen im Atlasgebirge herstellen lässt…ihre Liebe zu dem Verleger, Autor, Unternehmer und Philanthropen Florian Langenscheidt, mit dem sie in Berlin lebt…Verbindung, Zusammenhalt und Fügung…das Erleben des Sterbens ihres Vaters…Tod und Leben...Stille und Lebendigkeit.

#91 MICHOU VON BESCHWITZ, Wildlife-Fotografin, Jahrgang 1948

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Tanja Valérien spricht in ihrer 91. Podcast-Folge mit der Wildlife-Fotografin MICHOU VON BESCHWITZ, Jahrgang 1948, in ihrem Zuhause in München, wo sie sie auch fotografiert hat, über ihre Leidenschaft für wilde Tiere und das Bedürfnis, diese zu fotografieren, auch wenn es noch so viel Anstrengung und Geduld braucht…die besondere Verbindung zu einem Elefanten…Karriere, Anerkennung, Ehrgeiz, Wille und Fokus...die vielen, intensiven Jahre in New York als heimliche Geliebte eines verheirateten Anglo-Argentiniers mit drei Kindern und warum dieser sich schließlich doch scheiden ließ, sie heiratete und ihr zwei Töchter schenkte…450 Liebesbriefe, Vertrauen, Schmerz, Untreue, Trennung, Verlust, Tod und eine Liebe, die nie vergeht…Aufstehen, Weitermachen, Glaube und Selbstliebe…die Lehrjahre in New York am Institute of Finance, wo sie Finanzwesen studierte und ihr Börsenmakler-Examen für die Börsen in New York und Chicago ablegte…ihre erste Festanstellung bei der Wall-Street-Wertpapierfirma Loeb, Rhoades & Co. und und die schillernden 70er Jahre auf New Yorker Cocktailpartys…die Scheidung der Eltern…den Vater, der im Zweiten Weltkrieg für seine Dienste als Major einer Panzereinheit mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde und ihre Gefühle dazu…warum sie die Adelsbezeichnung Freiin nicht verwendet, obwohl dies Teil ihres Nachnamens ist...die Scheidung der Eltern, als sie vier Jahre alt war, und das neue Leben bei dem vermögenden Stiefvater und Unternehmer in Bad Driburg…die Klosterschule...Familienurlaube in St. Gilgen am Wolfgangsee…die Liebe zu ihren Töchtern und Enkel…das damals privilegierte Leben zwischen New York, Madrid, London und St. Moritz…ihre innere Wandlung nach der Scheidung…Schuldgefühle, Traurigkeit, Selbstliebe, Selbstverwirklichung...die Entdeckung der großen Leidenschaft für das Salsa-Tanzen, schöne Männer und die Fotografie…die vielen, spannenden, aber auch herausfordernden Fotoreisen, die sie bis heute intensiv betreibt, wie z. B. nach Alaska, Burma, Indien, Borneo, Afrika, Chile, Falklandinseln, Japan und Costa Rica, um wilde Tiere über und unter Wasser zu fotografieren… das Älterwerden…jüngere Liebhaber…Vertrauen, Mut, Sehnsucht und Sterbehilfe...ihre heutige zweite Heimat Sotogrande in Südspanien und das Glücklichsein.

#90 CLAUDIA MORALES, Interior Designerin, Fotografin und Filmkoloristin, Jahrgang 1959

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Tanja Valérien spricht in ihrer 90. Podcastfolge mit der Interior Designerin, Fotografin, Filmkoloristin und Amerikanerin CLAUDIA MORALES, Jahrgang 1959, in London, wo sie sie auch fotografierte, über ihre deutsche Mutter und ihren amerikanischen Vater mit mexikanischen Wurzeln…die Kindheit und Jugend in Deutschland (hauptsächlich in Berlin)…die alles verändernde Scheidung der Eltern, die beide an traumatischen Störungen durch den Krieg litten...die schmerzhaften Erfahrungen mit einem alkoholkranken Vater, der mit 69 Jahren daran starb…Geheimnis, Überforderung, Chaos, Heimlichkeiten...ihr Leben im sonnigen Kalifornien seit 40 Jahren und das jetzige Zuhause in Laguna Beach…ihre Homosexualität und das Outing…die einzige Erfahrung mit einem Mann…Toleranz, Vorurteile, Ausgrenzung...die Herausforderung des Zusammenlebens mit ihren langjährigen Partnerinnen…den Drang, diese immer verändern und leiten zu wollen…die kurze Ehe mit einer bipolaren Alkoholikerin, die nur 8 Monate dauerte…Selbstaufgabe, das Studium der Fotografie an der F.I.T. in New York, wo ich Claudia 1982 kennenlernte…Illusion, Tiefpunkte, Realität, Sinn, Ziel, Lebensveränderung…die spannenden Zeiten als Filmkoloristin, in welchen einer der Filme (Pleasantville) sogar für den Oscar nominiert wurde, und für Musikvideos z.B. von Janet Jackson oder die TV-Show von Judy Garland …warum sie eines Tages nochmal einen Neubeginn wagte und ein Studium der Innenarchitektur in Los Angeles absolvierte…die Erfolge und große Leidenschaft für ihren heutigen Beruf als Interior Designerin…das zweite Leben der Mutter, die mit 58 Jahren von Berlin zu ihr nach Kalifornien zog, weil sie in ihrer Nähe sein wollte…der 35 Jahre jüngere Freund ihrer Mutter, der 18 Jahre lang ihr Partner war, bis sie leider mit 77 an Demenz erkrankte und aggressiv wurde….das langsame, 10 Jahre dauernde Sterben, der Augenblick des Todes und das irdische Loslassen…ein Leben in den USA unter Trump und ihre Träume für die Zukunft.

#89 ANJA PRINZ, Unternehmerin, Publizistin und Autorin, Jahrgang 1972

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Tanja Valérien spricht in ihrer 88. Podcastfolge mit der Unternehmerin, Publizistin und Autorin ANJA PRINZ, Jahrgang 1972, an ihrem Lieblingsort, dem Starnberger See, wo sie sie auch fotografiert hat, über den Mut, in Zeiten wie diesen das ungewöhnliche, moderne Gesellschaftsmagazin ANTIPAPER zu kreieren und zu finanzieren, das es nur in gedruckter Form gibt und ausschließlich über www.antipaper.de bestellt werden kann...ihre Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR…Freude und Leid, Sehnsucht und Geborgenheit, Verzicht und Verlangen, Wurzeln und Leere…ihre Heimat Berlin...die Zurückweisung des Vaters…die große Nähe zu ihrer alleinerziehenden Mutter und deren plötzlichen Tod, als sie 18 Jahre alt war und schwanger...der zeitgleiche Mauerfall…Überforderung, Trauer, Träume und Zuversicht…die frühe Mutterschaft, die in der DDR eine Selbstverständlichkeit war, nach der Wende jedoch oft als Makel galt…Mitleid, Unverständnis, Missverständnis, Überheblichkeit, Skepsis…schwere Zeiten...das Sich-fremd-Fühlen im eigenen Land…Heirat und Scheidung, Liebe und Schmerz…das Studium der Politikwissenschaften...Anspruch, Politik, Zukunft und Moral…das erfolgreiche Schauspiel ihrer Tochter in der Kinderserie „Schloss Einstein“...ihre Jahre in der Schweiz, wo sie für die Realisation und Finanzierung von Filmfestivals, Ausstellungen, Events und Bildbänden verantwortlich war…Chancen, Karriere, Selbstbewusstsein, Leidenschaft…die spannende Zeit in der Kreation und Organisation für die Wiener AFA / AUSTRIAN FASHION ASSOCIATION und später als Chefredakteurin des Magazins SLEEK in Berlin…Enttäuschung und Loslassen...Faszination, Individualität, Erfüllung, Freiheit…den Mut, das zu tun, was dir ein Bedürfnis ist…ihr gerade erschienenes erstes Buch (sie nennt es Büchlein) mit dem Titel „58 Minuten – Protokolle von Frauen“, für das sie mit Frauen, die sie zuvor nicht kannte, 58 Minuten am Starnberger See spazieren ging, das entstehende Gespräch mit dem Handy aufzeichnete, anschließend die jeweilige Person kurz fotografierte und all das schließlich in einen besonderen Text und ein einzigartiges Layout verwandelte (ich durfte ebenfalls Teil dieser Begegnungen sein und habe Anja so kennengelernt).

#87 MIA FLORENTINE WEISS, Konzept- und Performancekünstlerin, Jahrgang 1980

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Tanja Valérien spricht in ihrer 87. Podcast-Folge mit MIA FLORENTINE WEISS, Konzept- und Performancekünstlerin, Jahrgang 1980, in ihrem neuen Zuhause in der Nähe des Starnberger Sees, wo sie sie auch fotografiert hat, über ihre dritte Schwangerschaft mit 45…warum sie bei ihrem zweiten Kind unbedingt einen Kaiserschnitt wollte und daraus eine Kunst-Performance mit Kamerateam, Altar und spirituellen Heilerinnen gemacht hat…Feminismus, Aktivismus, Optimismus…den Kampf für Menschenrechte...die Leidenschaft, sich kreativ auszudrücken…das Maximierungsprinzip…Provokation, Nacktheit, Neugier, Lust und Sinnlichkeit...den steinigen Weg, in der Kunst erfolgreich und anerkannt zu sein...Mut, Vorurteile, Selbstbewusstsein, Individualität, Klarheit und Identität…eine unbeschwerte Kindheit in Los Angeles und eine grandiose Teenagerzeit in Moskau, wo sie oft ihren Vater besuchte, der dort einige Jahre als Manager tätig war…Politik, Glaube, Poesie, Literatur und Waldorfschule….Faust und Goethe, Himmel und Hölle…Cowboyhut und Federn im Haar...das abgebrochene Germanistik- und Philosophiestudium in Würzburg und die Lehrjahre an der Akademie für Mode und Design (AMD) in Hamburg….wilde Partys und erste eigene Guerilla-Performances in New York und auf der Art Basel…den lukrativen Nebenjob als Model und den Raffaello-Werbespot, mit dem sie bekannt geworden ist…die Großmutter, die in Tansania aufgewachsen ist, und eine Reise auf ihren Spuren….die spirituelle Begegnung mit dem Stamm der Himba in Namibia….Wandlung, inneres Gleichgewicht, die Suche nach sich selbst…Erfahrungen an der Film- und Schauspielschule in Berlin und am Set als Schauspielerin…das erste Atelier in einem LED-Tunnel in Frankfurt und das Glück, dort ihrem Mann und Vater ihrer inzwischen drei Kinder zu begegnen…das ewige Pendeln zwischen Berlin, Los Angeles und Frankfurt…warum sie für ein Jahr mit Mann und Kindern nach Hawaii ausgewandert ist und von dort aus einen Hof mit Landwirtschaft in der Nähe des Starnberger Sees in Bayern gekauft haben…Heimat, Bedürfnisse und Sehnsucht…ihre Ambigramm-Skulptur LOVE HATE, die weltweit in mehreren Städten steht…Exzentrik, Ausdruck, Anerkennung, Schönheit, Liebe und Wandlung.

#86 ANNA SUSANNA JEUNE, Autorin, ehem. Aussteigerin und Vize-Hoteldirektorin, Jahrgang 1946

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Tanja Valérien spricht in ihrer 86.Podcastfolge mit der Autorin, ehem. Aussteigerin und Vize-Hoteldirektorin ANNA SUSANNA JEUNE, Jahrgang 1946, in ihrem Zuhause in Augsburg, wo sie sie auch fotografiert hat über die leidenschaftlichen und erotischen Jahre als Geliebte eines 33 Jahre jüngeren, verheirateten Mannes, in denen sie mit über 70 alle Tabus gebrochen und darüber unter einem Pseudonym ein freizügiges Buch mit dem Titel "JUNG" geschrieben hat...warum sie ihre wahre Identität nicht preisgeben möchte...Sexualität im Alter, Scham, Verletzung, Verurteilung, Verlust...den Schmerz, verlassen zu werden...Liebe, Wahrheit, Realität und Träume...ihren verstorbenen Ehemann, einem erfolgreichen Manager, mit dem sie lange in Genf und Manila auf den Philippinen gelebt hat...Trauma, Angst, Schock und warum sie dort unbedingt wieder weg wollte...Luxus und Privilegien...eine Ehe an der Seite eines Alkoholikers...Vertuschung, Lügen und Verzeihen...die gemeinsamen 30 Jahre auf Ibiza als Aussteiger ohne Geldsorgen auf einer alten Finca mit 46.000 qm Land...Natur, Freiraum, Freiheit und das Nacktsein...ihre Karriere ohne Ausbildung als Vize-Hoteldirektorin des Luxushotels HACIENDA auf Ibiza...warum sie keine Kinder hat...Tod, Loslassen und Trauer...ihr zweites Zuhause auf Mallorca … die fehlende Liebe, Härte und Distanz ihrer Mutter … Zwänge, Erwartung, Tränen, Sehnsucht und die ewige Suche nach sich selbst.

Über diesen Podcast

In ihrem Podcast widmet sich Tanja Valérien den großen Fragen, Zäsuren und Brüchen des Lebens.

Sie spricht mit spannenden Frauen und Männern zwischen 50 und 100 über deren Wandlungen, die Höhen und Tiefen, Triumphe und Niederlagen– und gerade deshalb mitten im Leben stehen: Desirée Nosbusch, Patricia Riekel, Judith Milberg, Margarita Broich und andere Frauen empfingen Tanja Valérien bei sich zuhause, darüber über ihre Gefühle, Erfahrungen und Gedanken zu sprechen und wie es sich anfühlt, wenn die fruchtbaren Jahre hinter einem liegen. Herausgekommen sind Unterhaltungen, die charmant und schonungslos, emphatisch und tröstlich, aber nie indiskret oder voyeuristisch sind. Intime Gespräche, bei denen man als Zuhörer das Gefühl hat, mit am Tisch zu sitzen, ohne zu stören. Was macht man mit seinem Leben, wenn die Kinder aus dem Haus sind? Wie fühlt es sich an, nie welche bekommen zu haben? Wie wird man gelassen älter, wie verändern sich die Liebe und das Selbstwertgefühl, wie geht man mit dem Gefühl um, unsichtbar zu werden? Und wie schafft man es, das letzte Lebensdrittel zu genießen, sich schön und gebraucht zu fühlen, wenn der Körper erschlafft.

Mit den Männern, wie z.B. Rufus Beck spricht sie über Themen, die sonst gern unter den Tisch fallen oder – zu Unrecht – Frauen vorbehalten sind: Liebe, Schwäche, Unsicherheit, Angst, Kränkung, Einsamkeit. Themen, die berühren und inspirieren. Mit ihrer natürlichen Art schafft Tanja Valérien es, die Menschen in Gespräche zu verwickeln, die in die Tiefe gehen, Trost spenden, nachdenklich und vor allem: Freude machen.

Jeden Monat erscheint mindestens eine neue Folge ihrer Interviews auf Apple Podcast und Spotify.

Tanja Valérien-Glowacz, geb.26.02.1962, arbeitet nach einem Modedesign-Studium in New York lange als Stylistin und Moderedakteurin, bevor sie in München ihre eigene Kreativagentur für Werbung gründet und auch als Designerin tätig ist. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Extremsportler Stefan Glowacz, in einer Patchworkfamilie mit fünf Kindern in Oberbayern, und ist die Tochter des berühmten Sportmoderators Harry Valérien, der von 1963 bis 1988 263 mal das Aktuelle Sportstudio im ZDF moderierte.

von und mit Tanja Valérien

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